Was wollen diese 100 Länder?

Mit einer koordinierten Aktion (weitere Informationen finden Sie beim Eidgenössischen Finanzdepartement EFD) soll verhindert werden, dass international tätige Unternehmen ihre Gewinne in steuergünstige Länder verschieben oder überhaupt keine Gewinnsteuern bezahlen. Gewinne der Firmen sollen künftig an jenem Ort versteuert werden, an dem sie erwirtschaftet werden. Das schafft gleich lange Spiesse für alle Unternehmen und somit die Grundlage für eine faire Unternehmensbesteuerung.

Und wir sind dabei?

Ja. Die Schweiz und 95 weitere Länder haben sich dem sogenannten «inclusive framework» der OECD und der G20 angeschlossen. Gemeinsam wollen sie das OECD/G20-Projekt gegen «Base Erosion and Profit Shifting» (BEPS) umsetzen. Damit heute ganz legale Steuertricks schon bald nicht mehr möglich sind – vor allem Gewinnverkürzungen und -verschiebungen.

Was wurde vereinbart?

Um neue Schlupflöcher zu vermeiden, haben sich die teilnehmenden Länder verpflichtet, ihre Steuergesetzgebungen gemäss den OECD-Richtlinien weiterzuentwickeln und anzupassen. Dies hat auch die Schweiz versprochen. Einen entsprechenden Vorschlag für die unumgängliche Steuerreform in der Schweiz hat der Bundesrat am 9. Juni 2017 mit der Steuervorlage 17 präsentiert (weitere Informationen finden Sie beim EFD).

Quelle: http://www.oecd.org/tax/beps/beps-about.htm

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