Im Bereich der Forschung und Entwicklung (F&E) sind steuerliche Sonderregeln international akzeptiert und weit verbreitet. Wichtige Konkurrenzstandorte wie Grossbritannien und Irland haben momentan in diesem Bereich die Nase vorn. Mit der Steuervorlage will die Schweiz nachziehen. Damit bleibt die Attraktivität unseres Unternehmensstandorts für innovative Aktivitäten erhalten und Arbeitsplätze der Zukunft können gesichert werden.

Kantone entscheiden selber

Während die international akzeptierte Praxis nur eine eingeschränkte Patentbox zulässt, ist die Förderung von Forschung und Entwicklung beim Aufwand unbeschränkt möglich. Dies kann über eine Steuerreduktion oder einen zusätzlichen Abzug geschehen. Die Steuervorlage 17 sieht vor, dass die Kantone für Forschung und Entwicklung, die im Inland durchgeführt wird, einen zusätzlichen Abzug gewähren dürfen. Die Einführung dieses Steuerinstruments ist für die Kantone freiwillig. Der zusätzliche Abzug darf allerdings nicht höher sein als 50 Prozent der F&E-Ausgaben.

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