Am 16. Mai hat die WAK-S einstimmig einen Konzeptbeschluss präsentiert, der die Steuervorlage 17 mit der Sanierung der AHV verknüpft. Demnach sollen 2,1 Milliarden Franken zusätzlich in die AHV fliessen. Das entspricht dem Betrag, der Bund, Kantonen und Gemeinden aus einer statischen Sicht wegen der Steuerreform entgeht. Dieses Vorhaben soll durch höhere Beiträge aus der Bundeskasse (900 Millionen Franken) sowie eine Erhöhung der Lohnbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern um 0,3 Prozent finanziert werden.

Bei der Teilbesteuerung der Dividenden will der Ständerat den Kantonen mehr Spielraum belassen und die Mindestbesteuerung bei 50 Prozent statt 70 Prozent vorschreiben. Beim Kapitalanlageprinzip wollen die Ständeräte eine Rückzahlungsregelung einführen, damit mehr Steuereinnahmen anfallen. Der Abzug bei der Eigenfinanzierung von Unternehmen soll «in Hochsteuerkantonen» zugelassen werden.

Lesen Sie hier das Communiqué der WAK-S.

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