Die Wirtschaftskommission des Nationalrats hat sich an ihrer ersten Sitzung nach der Sommerpause eingehend mit der Steuervorlage 17, resp. dem neuen Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF), wie das Gesetz nach dem Beschluss im Ständerat heisst, beschäftigt. Auch der Nationalrat ist sich der Dringlichkeit der Vorlage bewusst und hat sich bisher eng an den Kurs des Ständerats gehalten. Die Kommission wird die Vorlage an ihrer Sitzung vom 3. September zu Ende beraten.

Nach der ersten Sitzung der Wirtschaftskommission des Nationalrats ist anzunehmen, dass die Vorlage in der Herbstsession ohne grosse Änderungen abgeschlossen wird. Einige Entscheide wurden bereits getroffen. So wird die Vorlage nicht in einen Steuer- und einen AHV-Teil aufgesplittet. Auch die Erhöhung des Rentenalters für Frauen findet keinen Eingang in die Vorlage. Ebenfalls wird auf eine Erhöhung der Mehrwertsteuer verzichtet, die die Erhöhung der Lohnbeiträge zugunsten der AHV hätte ersetzen sollen.

Auch bei der umstrittenen Dividendenbesteuerung bleibt es dabei, dass auf Bundesebene mindestens 70 Prozent und bei den Kantonen mindestens 50 Prozent besteuert werden.

Lesen sie hier die vollständige Mitteilung der WAK-N.

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